Was ich auf der IT-Trans 2026 gesehen (und nicht gesehen) habe
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den IT-Systemen, die den effizienten Betrieb moderner Verkehrsnetze gewährleisten. Datenplattformen, Fahrgastinformationssysteme, Ticketing-Lösungen und Analytik stehen im Mittelpunkt des Gesprächs.
Ebenso wichtig ist, dass die Veranstaltung Betreibern und Technologieanbietern die Möglichkeit zum Gedankenaustausch bietet. Viele der Diskussionen drehen sich um die Frage, wie politische Veränderungen, Finanzierungsrahmen und tägliche betriebliche Realitäten die nächste Generation der Verkehrstechnologie prägen.
Dieses Jahr stachen einige Themen besonders hervor.
Was ich in Karlsruhe gesehen habe
Eine der deutlichsten Veränderungen auf der IT-Trans 2026 war die veränderte Rolle der automatischen Fahrgastzählung (APC).
Vor nicht allzu langer Zeit wurden APC-Systeme oft als hilfreich, aber optional angesehen. Sie unterstützten die Planung und Analyse, wurden aber nicht immer als wesentlich für den täglichen Betrieb angesehen. Das hat sich geändert. Viele ÖPNV-Betreiber arbeiten heute im Rahmen von Prozessen, die zuverlässige Echtzeit-Fahrgastdaten erfordern, und entwickeln die Fähigkeit, im täglichen Betrieb nachfrageorientierte Entscheidungen zu treffen.
Ein weiterer interessanter Trend zeigte sich in den Gesprächen am Xovis-Stand. In diesem Jahr fragten mehr Besucher nach physischen Analysen, die sowohl das rollende Material als auch die Infrastruktur umfassen.
Traditionell ist die Branche etwas gespalten. Einige Fachleute konzentrieren sich auf die Daten, die in den Fahrzeugen generiert werden, wie Fahrgastzahlen und Belegungsgrade. Andere konzentrieren sich auf den Betrieb der Infrastruktur, einschließlich Bahnhöfen und Bahnsteigen. Auf der IT-Trans 2026 war das Interesse an Lösungen, die beide Bereiche miteinander verbinden, spürbar.
Ein möglicher Grund dafür ist die kürzliche Veröffentlichung des PF-L-Sensors von Xovis, der für großflächige Analysen entwickelt wurde. Mit seinem riesigen Erfassungsbereich und dem kostengünstigeren Profil macht der PF-L-Sensor die seit langem diskutierte Idee der Überwachung von Verkehrsknotenpunkten und Umsteigebahnhöfen viel einfacher zu realisieren.
Was ich in Karlsruhe nicht gesehen habe
Ebenso bemerkenswert war, was ich nicht gesehen habe: Anzeichen dafür, dass die Industrie von ihrem Engagement für eine integrative und nachhaltige Mobilität abrückt.
Auf der gesamten Veranstaltung herrschte großes Interesse an Lösungen, die datenschutzkonforme Einblicke in die Fahrgasttypen bieten, einschließlich der zuverlässigen Erkennung von Kinderwagen und Rollstühlen. Diese Funktionen helfen den Betreibern, besser zu verstehen, wie Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität das System nutzen und wo Verbesserungen vorgenommen werden können.
Sie unterstützen auch das übergeordnete betriebliche Ziel, die Auslastung in Echtzeit zu erfassen. Dies ist besonders in Mehrzweckbereichen von Bussen und Zügen wichtig. Wenn die Betreiber wissen, wie diese Bereiche genutzt werden, können sie die Kapazität effektiver verwalten und den Fahrgastkomfort verbessern.
Die Rolle von Xovis im Rolling Stock
Für Xovis hat die IT-Trans 2026 unsere Rolle als zuverlässiger Technologieanbieter für Partner und PTOs gestärkt. In der DACH-Region und darüber hinaus konzentrieren wir uns weiterhin auf die Bereitstellung von robusten APC-Lösungen, die speziell für den Bus- und Bahnbetrieb entwickelt wurden.
Unser Sensor- und Lösungsportfolio deckt das gesamte Spektrum der physikalischen Analytik ab, was von immer mehr Unternehmen gefordert wird, da sich die Branche in Richtung datengesteuerter Netzwerke bewegt. In diesem Umfeld werden genaue und datenschutzkonforme Analysen der Fahrgast- und Personenströme immer wichtiger.
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